Das Neanderthal Museum zeigt von Anfang März bis Ende Mai 2026 Kunstwerke von Schüler:innen zum Thema “Anders”.
Was bedeutet “Anders” für dich? Nehmen wir das “Andere” als Herausforderung wahr, als Chance – oder einfach als etwas ganz Selbstverständliches?
Mit diesen Fragen haben sich Schüler:innen aus ganz NRW im Rahmen eines Kunstwettbewerbs der Bildungspartner NRW auseinandergesetzt. Die Bildungspartner NRW fördern die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen; das Neanderthal Museum ist als außerschulischer Lernort Teil des Bildungspartner-Netzwerks.
Für den Kunstwettbewerb zum Thema “Anders” gingen über 400 Arbeiten aus ganz NRW bei einer Fachjury ein; zehn Projekte davon wurden ausgewählt und auf dem 11. Bildungspartnerkongress mit dem Titel „Es geht auch anders. – Umgang mit Differenz als Thema außerschulischen Lernens“ gezeigt.

Als wir die Werke auf dem Bildungspartnerkongress gesehen haben, war sofort klar: Dieses Projekt wollen wir auch im Neanderthal Museum noch einmal zeigen! Von Anfang März bis Ende Mai stellt das Museum die Kunstwerke deswegen in Kooperation mit den Bildungspartnern NRW im Rahmen der Ausstellung “2 Millionen Jahre Migration” aus. Die Schüler:innen bereichern damit die Ausstellungsinhalte noch einmal um eine ganz neue, eigene Perspektive.
Die Werke behandeln dabei ganz unterschiedliche Aspekte des “Anders”-Seins und “Anders”-Fühlens. Manche Arbeiten beschäftigen sich mit dem Gefühl des Fremd-Seins, während andere sich mit speziellen Diskriminierungsformen auseinandersetzen. Auch die Freude daran, hinter Fassaden zu blicken und Vielfalt als Bereicherung des eigenen Lebens zu empfinden, haben die Schüler:innen dargestellt.

So unterschiedlich wie die behandelten Themen sind auch die kreativen Ausdrucksformen: Von Malerei über Collagen bis hin zu Performances und Skulpturen ist alles dabei. Für alle, die mehr über die einzelnen Projekte erfahren möchten, haben die Schüler:innen ihre kreativen Prozesse und Gedanken zu den Kunstwerken auch schriftlich festgehalten.
Damit die Künstler:innen ihre Werke auch selbst noch einmal zusammen mit ihren Freund:innen und Familien im Museum betrachten können, haben sie Freikarten bekommen. Die Ausstellung “Anders” ist ein Beispiel dafür, wie Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten gelingen können: mit viel Kreativität und einem Thema, das verbindet!

Wer also Lust hat, das Thema “Anders” noch einmal aus ganz neuen Blickwinkeln zu betrachten, kann das noch bis Ende Mai im Museum tun. Danke an alle Schulen und Schüler:innen, die uns ihre Projekte zur Verfügung gestellt haben!
Autorin: Lilli Heger (Wissenschaftliche Volontärin Abteilung Bildung und Vermittlung)
